MRT-Fusionsbiopsie der Prostata
Bei einem auffälligen PSA-Wert oder einem unklaren Tastbefund stellt sich die Frage: Liegt wirklich ein Prostatakrebs vor - und wenn ja, wo genau? Die MRT-gestützte Fusionsbiopsie beantwortet diese Frage heute so präzise wie nie zuvor. In unserer Facharztpraxis in Dachau setzen wir dieses moderne Verfahren ein, um verdächtige Areale gezielt zu identifizieren, statt auf gut Glück Gewebeproben zu entnehmen.
Je früher Klarheit besteht, desto besser - eine präzise Diagnose ist die Grundlage für richtige Entscheidungen und Ihre bestmögliche Behandlung!
Je früher Klarheit besteht, desto besser - eine präzise Diagnose ist die Grundlage für richtige Entscheidungen und Ihre bestmögliche Behandlung!

Wie funktioniert die Fusionsbiopsie?
Zwei hochauflösende Bildverfahren, verschmolzen zu einem präzisen Bild
Am Anfang steht ein hochauflösendes multiparametrisches MRT der Prostata, das in einem radiologischen Zentrum angefertigt wird. Es macht selbst kleinste verdächtige Areale sichtbar, die im normalen Ultraschall nicht zu erkennen sind.Diese MRT-Bilder verschmelzen wir anschließend mithilfe der Canon-Fusionstechnologie mit dem Echtzeit-Ultraschall. So sehen wir während der Untersuchung millimetergenau, wo die Probe entnommen werden muss - gezielt an der auffälligen Stelle statt nach einem zufälligen Raster.
Der transperineale Zugang
Schonend über den Damm - nicht über den Enddarm
Die Gewebeentnahme erfolgt bei uns über den Damm (perinealer Zugang) und nicht wie bei der herkömmlichen Methode durch den Enddarm. Das hat einen entscheidenden Vorteil: Das Risiko infektiöser Komplikationen sinkt deutlich, weil keine Punktion durch die Darmwand nötig ist. Eine antibiotische Prophylaxe erübrigt sich bei diesem modernen Verfahren im Gegensatz zu dem herkömmlichen Eingriff. Gleichzeitig lassen sich alle Bereiche der Prostata gut erreichen - auch die schwer zugängliche Vorderseite.Ihre Vorteile
Die Vorteile auf einen Blick
- Hochauflösende MRT-Diagnostik zur präzisen Identifikation verdächtiger Areale
- Deutlich höhere Treffsicherheit durch die Kombination aus MRT und Echtzeit-Ultraschall
- Geringeres Infektionsrisiko dank des schonenden Zugangs über den Damm
- Bessere Erreichbarkeit aller Prostatabereiche, auch der vorderen Anteile
- Weniger Überdiagnosen: unbedeutende Tumore werden seltener unnötig behandelt
- Leitliniengerechtes Vorgehen nach aktuellen medizinischen Empfehlungen